Seite 66 - wirtschaft_und_weiterbildung_2013_09

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zitate
66
wirtschaft + weiterbildung
09_2013
„Scheitern ist sehr viel besser als zögern. Wir
leben nur einmal, und wer keine Risiken eingeht,
lebt sein Leben gar nicht.“
Professor Dr. Gerd Gigerenzer,
Direktor am Max-
Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, in
der „Süddeutschen Zeitung“ vom 13. Juli 2013
„Ich sage immer noch voraus, dass das papierlose
Büro nicht vor der papierlosen Toilette kommt.“
Lucy Kellaway,
Kolumnistin der „Financial Times“,
in der Ausgabe vom 20. Juli 2013
„Manchmal holt ein Gesprächspartner völlig
ausgelaugte Fragen aus dem Koffer. Fragen, die
ihrem Wesen nach Verdummungsangebote sind.“
Professor Dr. Peter Sloterdijk,
Philosoph, in einem
Interview mit der „Welt“ vom 29. Juni 2013
„Ich will keine App, die meine Probleme löst.
Es ist schon schwierig genug, meine Probleme
zu ignorieren. Und manche Probleme lösen sich
auch von alleine.“
Tillmann Prüfer,
Mitglied der Chefredaktion des
„Zeit-Magazin“, in seiner Kolumne im
„Handelsblatt“ vom 2. August 2013
„Die Summe aller Fehler muss positiv sein.“
Marc-Oliver Lux,
Vermögensverwalter in München,
in einem Interview mit der Tageszeitung
„Die Welt“ vom 3. August 2013
Ein neuer Mitarbeiter sollte befähigt werden, Anordnungen, Wei-
sungen oder Befehle auf ihre sittliche Qualität hin zu überprüfen.
Gegebenenfalls sollte er sich der Ausführung verweigern dürfen.
Professor Dr. Rupert Lay,
Philosoph, Bestseller-Autor und Managementtrainer, in einem Beitrag im Programmheft
der Fachmesse „Zukunft Personal“ 2013
„Mit dem Begriff Motivationskünstler kann ich
nichts anfangen. Es geht ausschließlich darum,
meinen Spielern Ziele bildhaft zu vermitteln. Die
Jungs sollen mich nicht nur verstehen, sie sollen
auch nachempfinden können, was ich sage.“
Jürgen Klopp,
Trainer von Borussia Dortmund, in
„Die Zeit“ vom 18. Juli 2013
„Die Biographie eines Bewerbers sagt viel darüber
aus, wie stressresistent jemand ist, wenn mal
etwas schiefgeht. Leute, bei denen immer alles
glattläuft, scheitern dann gern an Kleinigkeiten.“
Professor Dr. Heinrich Wottawa,
Wirtschafts-
psychologe an der Ruhr-Universität Bochum, im
„Manager Magazin“ Nr. 8/2013
„Diversity ist kein 'Gedöns'. Diversity ist die
unternehmerische Antwort auf den disruptiven
Wandel, die unerlässliche Reaktion auf die
Vielfalt der Märkte ... Vielfalt ist auch das
Gegenteil von Einfalt.“
Thomas Sattelberger,
Ex-Personalvorstand der
Telekom, in seiner Kolumne im „Manager
Magazin“ Nr. 7/2013
„Wenn man darüber forscht, wie Menschen Ent-
scheidungen treffen, lernt man: In der Regel lohnt
es nicht, lange zu grübeln.“
Professor Dr. Gerd Gigerenzer,
Bildungsforscher
am Max-Planck-Institut, in der „Süddeutschen
Zeitung“ vom 13. Juli 2013