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SAF Bildungsservice – wir machenWeiterbildung!
Nur gut ausgebildete Mitarbeiter stellen sicher, dass Forderungsausfälle reduziert oder bestenfalls
vermieden werden. Überlassen Sie das Training Ihrer Fach- und Führungskräfte den Experten
für Weiterbildung rund um das Thema Forderungsmanagement und profitieren Sie von unserer
Erfahrung: Wir bieten Ihnen ein vielfältiges Seminarangebot – auch individuell auf Ihr Unternehmen
zugeschnitten durch Inhouse-Trainings. Mehr erfahren Sie auf www.saf-bildungsservice.de/seminare.
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WISSEN
weckt den Jäger in Dir!
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Werkzeuge an die Hand wie zum Beispiel
eine lösungsorientierte, zirkuläre Frage-
technik, um schwierige Fragen zu bear-
beiten. Die intensive Bearbeitung einer
persönlichen Frage wurde zum Beispiel
mit der Methode „Power of Six“ (nach
David Grove) vorgenommen. Dahinter
steckt eine zirkuläre Fragetechnik, bei der
die Teilnehmer schrittweise in ihre The-
matik eindringen. Das Ergebnis ist, dass
man mit weitaus größerer Klarheit auf
seine Ausgangsfragestellung blickt. Die
Erfahrung, diese Klarheit aus sich selbst
heraus entwickelt zu haben, beflügelt
Menschen, ihre Entwicklungsvorhaben
gezielt anzugehen. Psychologische Tests
setzt co-vadis in diesem Zusammenhang
bewusst nicht ein, weil die erwünschte
Selbstklärung über persönlich erarbeitete
Erkenntnisse erfahrungsgemäß besser zu
erreichen ist. „In der Regel waren die Füh-
rungskräfte selbst erstaunt, was sie alles
an Erfahrungen und Kompetenzen im Ge-
päck hatten“, berichtet co-vadis Senior-
Coach Andrea Hoppe. „Sie brannten förm-
lich darauf, aus diesem Selbstbewusstsein
heraus, erste Zukunftsperspektiven zu
entwickeln.“ Diese Perspektiven wurden
mit einer speziellen Szenario-Arbeit ver-
tieft. Danach zahlte sich eine individuelle
Pause aus, um die durchdachten und er-
lebten Inhalte setzen zu lassen. Um die
Nähe unter den Teilnehmern zu fördern
und um für die im weiteren Verlauf statt-
findende substanzielle Reflexion notwen-
dige zusätzliche Persönlichkeitsfacetten
voneinander kennenzulernen, folgte eine
Abendveranstaltung, die die Teilnehmer
füreinander gestalteten. Während des
R
sagt co-vadis-Mitbegründer und Managing
Partner Jens Vogt. „Sie erkennen, dass sie
nicht grundsätzlich falsch sind, wie sie
es sich oft einreden, sondern nur in der
falschen Dosierung unterwegs sind.“ Um
ihre Stolpersteine zu eliminieren, entwi-
ckelten die Teilnehmer komplementäre
„Konterstärken“, die den Ursprungsstär-
ken positive Gegengengewichte verliehen.
Diese ebenso einfache wie ungewöhnliche
Erkenntnis eröffnet wirkungsvolle, ganz
praktische Handlungsalternativen. Wenn
sich jemand mit komplexeren Fragestel-
lungen, in die mehrere Personen involviert
waren, abmühte, wurde für ihn auch eine
systemische Strukturaufstellung durch-
geführt. Probleme wie innere Konflikte
wurden mit dem Coaching-Ansatz des
„inneren Teams“ geklärt. Der Tag endete
mit einem gemeinsamen Abend zum in-
formellen Austausch.
3 Prioritäten festlegen
Am dritten Tag wurde priorisiert und fo-
kussiert. Die nächsten Schritte wurden mit
einer Konzentration auf das Wesentliche
festgelegt. Die Coachs erklärten den Be-
griff der „kognitiven Dissonanz“, um noch
vorhandene Zweifel bewusst zu machen
und einen konstruktiven Umgang damit
zu initiieren. Die Teilnehmer erarbeiteten
sich ihre grundlegenden Werte und An-
treiber, definierten eine persönliche Mis-
sion und Vision und überlegten sich, mit
welchen authentischen Verhaltensweisen
und -optionen die Vision zu erreichen
wäre. In einer weiteren Übung versetzten
sich die Teilnehmer in die Zukunft und be-
Abends präsentierte jeder aus der Gruppe
eine Seite von sich, die nicht auf den er-
sten Blick von anderen zu erahnen war.
2 Perspektiven entwickeln
Am zweiten Tag ging es darum, neue
Perspektiven zu individuellen Anliegen
zu entwickeln. Inhaltlich begann der Tag
mit einem gegenseitigen persönlichen
Feedback der Teilnehmer zu bisher wahr-
genommenen positiven und kritischen
Aspekten. Weil nur Manager der gleichen
Führungsebene zusammenkamen, er-
möglichte die Maßnahme ein Lernen auf
Augenhöhe. Jeder tauschte sich mit der
Gruppe nur soweit aus, wie er es wollte.
Dadurch entwickelte sich schnell eine ver-
trauliche, offene Atmosphäre. Die Teilneh-
mer verstanden die Herausforderungen,
vor denen jeder Einzelne von ihnen im
Alltag stand, besser. Die Coachs lieferten
im weiteren Verlauf des Tages Input zur
Schärfung des eigenen Wahrnehmungs-
verhaltens. Außerdem zeigten sie, wie
man mit Schwächen („Stolpersteinen“)
konstruktiv umgehen kann, ohne sich als
Persönlichkeit verbiegen zu müssen. Dazu
bedienten sie sich des „Selbstentwick-
lungsquadrats“, das auf dem Ansatz des
Wertequadrats (zum Beispiel Schulz von
Thun) beruht. Schwächen sind demnach
oft übertriebene Stärken. Wenn jemand
„zögerlich unentschlossen“ ist, dann steckt
dahinter oft die überzogene Form der
Stärke „überlegte Besonnenheit“, die einen
vor voreiligem Aktionismus bewahrt. „Das
Selbstentwicklungsquadrat hat für viele
Führungskräfte eine befreiende Wirkung“,
R