Personalmagazin Plus 5/2021

20 O On | line-MBA, der: stellt eine Sonderform des Fernstudiums dar, die immer beliebter wird. Der Vorteil ist die Zeit- und Ortsunabhängigkeit des Studiums. Bei den meisten Programmen ist der Studienstart jederzeit möglich. Die Stu- dierenden bekommen die Lerninhalte und ergänzende Videokurse zum Download bereitgestellt und nehmen per Videocall an Vorlesungen teil. Viele Business Schools haben einen Online-Campus eingerichtet, auf dem auch ein Austausch mit Dozenten und Kommilitonen möglich ist. In manchen Studiengängen können auch die Prüfungen online absolviert werden. M Mas|ter in Ma|nage|ment, der: erfreut sich international zunehmender Beliebtheit. Vom MBA unterscheidet er sich unter anderem durch die Zielgruppe. Die MiM-Studierenden sind im Durchschnitt zehn Jahre jünger und bringen weniger Berufserfahrung mit. Sie haben in der Regel ein wirtschaftswissenschaftliches Erststudium absolviert. Daher geht der MiM inhaltlich tiefer. Der MBA ist breiter und stärker praxisorientiert, da er sich vor allem an Absolventen und Absolventinnen anderer Disziplinen richtet, die sich zusätzlich BWL-Know-how aneignen wollen. MBA personalmagazin plus: MBA 2021 Ran|kings, die: bieten eine erste Übersicht, die bekannteste ist das „Global MBA Ranking“ der Financial Times. Aufgrund der Coronakrise hat die Rangliste von 2021 jedoch an Aussagekraft eingebüßt, da einige Business Schools mit ihrer Teilnahme aussetzten, darunter die drei bestplatzierten Schulen von 2020: Harvard, Wharton und Stanford. An der Spitze befinden sich aktuell Insead, die London Business School und Booth (University of Chicago). Andere Rankings, wie das des Economist oder der Bloomberg Businessweek, setzen andere Kriterien und Gewichtungen an.

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