Personalmagazin Plus 5/2021
19 F K G Frau|en|an|teil, der: beim MBA lag 2020 an US-Schulen im Durchschnitt bei 39 Prozent und in den restlichen Ländern bei 36 Prozent. Damit bewegt er sich auf dem Niveau des Vorjahres. Es gibt aber auch eine positive Entwicklung: 22 Business Schools, so viele wie nie, erreichten laut einer Untersuchung der Forté Foundation bei den Einschreibungen einen Frauenanteil von 40 Prozent und mehr. Kos|ten, die: für einen MBA steigen weiter. Die Coronapandemie hat den fortlaufenden Kostenanstieg verlangsamt, aber nicht aufgehalten. Eine Analyse des MBA-Portals Poets & Quants zählt mittlerweile 13 Business Schools zum 200.000-Dollar-Club: Sie verlangen mindestens diesen Betrag für einen zweijährigen Vollzeit-MBA inklusive Lebenshaltungskosten. In Deutschland sind die Kosten deutlich geringer. Hier reicht die Preisspanne von etwa 10.000 bis 80.000 Euro. Von A bis Z E | xe | cu | tive MBA, der: richtet sich an Personen, die eine der oberen Ent scheiderebenen anstreben. Die meisten Executive- Programme verlangen von ihren Bewerbern und Be- werberinnen mehrjährige explizite Führungserfah rung. Das Durchschnitts alter der Teilnehmenden ist meist deutlich höher als bei anderen MBA- Formaten. Executive MBA- Programme sind in der Regel berufsbegleitend. Ge | halt, das: sollte sich mit dem MBA-Abschluss verdoppeln. Doch diese Hoffnung wird nicht immer erfüllt. Viele Faktoren bestimmen, wie hoch die Ge- haltssteigerung ausfällt, unter anderem die besuchte Business School und die Branche. Mit einem deut- schen MBA lassen sich Einstiegsgehälter von 60.000 Euro und höher erreichen, mit dem Abschluss von einer europäischen Top-Hochschule 80.000 Euro oder sogar deutlich mehr. Die höchsten Gehälter wer- den im Finanzbereich und der Beratung bezahlt.
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