EMPLOYER BRANDING
Drei Fragen an ...
Frage eins:
Warum heißt der DAPM nun Queb?
Antwort:
Wir haben festgestellt, dass wir uns mit vielen
Themen beschäftigen, die einen hohen Innovationsgrad
haben – etwa Social Media oder Web 2.0 – und die weit
über das Personalmarketing hinausgehen. Die Definition
von Employer Branding ist weiter gefasst und behandelt
auch Fragestellungen wie: Wie erreiche ich eine Zielgrup-
pe? Wie hole ich die Zielgruppe ins Unternehmen? Es ging
also einerseits um eine etwas breitere Aufstellung.
Frage zwei:
Und andererseits?
Antwort:
Andererseits ging es darum, dass wir auch
internationale Themen bedienen und internationaler
agieren wollen. Um unseren Verein auf die nächste Stufe
zu heben, benötigen wir einen Namen, der international
gängig ist. Das ist der zweite Grund für die Umbenennung.
Es gibt noch einen dritten Grund: Wir wollten weg von dem
Image: „Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen
Arbeitskreis.“ Der „Arbeitskreis“ Personalmarketing hört
sich etwas piefig an. Quality Employer Branding ist kein
Arbeitskreis, sondern eine Initiative. Zusammengefasst
heißt das, wir wollen moderner und breiter aufgestellt sein
– auch vor dem Hintergrund, dass Employer Branding ein
Schnittstellenthema ist zwischen Human Resources, Kom-
munikation und Marketing. Das zeigt sich auch in unserem
neuen Auftritt im Web, der viel moderner, aggressiver und
mutiger ist. Wir haben ganz bewusst daran gearbeitet, of-
fensiver eine Marke für das aufzubauen, wofür wir stehen.
Frage drei:
Was ändert sich an den Inhalten?
Antwort:
Im ersten Moment gar nichts. Wir haben nach wie
vor unsere Arbeitsgruppen, die sich um ganz verschiedene
Themen drehen wie Web 2.0, Bachelor-Praxis-Check,
Mut zur Praxis und Personalmarketing-Controlling. Daran
arbeiten wir genauso weiter wie vorher, aber mit einem
etwas breiteren Radius.
ist Vorstandssprecher der Initiative
Quality Employer Branding, kurz Queb.
So der neue Name des DAPM (Der
Arbeitskreis Personalmarketing), der im
Jahr 2001 gegründet wurde.
Gero Hesse
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NEWS UND EVENTS
Bei Fragen wenden Sie sich bit te an
personalmagazin 05 / 11
SZENE
D
er „HR Next Ge-
neration Award“
geht in die dritte
Runde. Gesucht werden
HR-Young-Professio-
nals, die Personalarbeit
professionell gestalten,
überdurchschnittlich
viel Verantwortung
übertragen bekommen
und innovative Ak-
zente setzen. Infrage
kommen Talente, die
unter 35 Jahre alt sind
und persönlich sowie in
Projekten überzeugen.
Einzureichen sind eine
Empfehlung des Vorge-
setzten, eine Beschreibung des Tätigkeitsbereichs und rele-
vanter Projekte sowie ein Lebenslauf. Einsendeschluss ist der
4. Juli. Aus den Einreichungen wählt die Jury fünf Finalisten.
Die Siegerin oder den Sieger aus diesem Feld ermittelt die Jury
in einem persönlichen Gespräch am 2. September in Frank-
furt/Main. Der Preis wird am 22. September auf der Messe
Zukunft Personal in Köln verliehen. Der „HR Next Generation
Award“ ist eine Initiative von Spring Messe und Personalma-
gazin. Unterstützt wird sie von den Young Professionals in der
Selbst-GmbH sowie der Beratungsgesellschaft Promerit und
dem Bundesarbeitsministerium.
Junge Profis: Jetzt bewerben!
A
m 30. Juni und 1. Juli
findet der zweitePerso-
nalmanagementkon-
gress des Bundesverbands
der Personalmanager (BPM)
in Berlin statt. „Die Zukunft
gestalten“ ist das Motto der
zweitägigen Veranstaltung,
auf der unter anderem Bun-
desministerin Dr. Ursula
von der Leyen und Bahnvor-
stand Dr. Rüdiger Grube
Keynotes halten werden.
Das Kongressprogramm ist
in fünf thematische Stränge
unterteilt: Internationales
Personalmanagement, De-
mografiemanagement, Perso-
nalmanagement Online und
Change Management. Außer-
dem gibt es diverse Themen
aus dem klassischen Perso-
nalmanagementbereich. Die
Teilnehmer erwarten Key-
notes, Praxisberichte, Work-
shops, Anwenderforen und
Podiumsdiskussionen.
Zweiter BPM-Kongress in Berlin
Jana Schmidt, HR-Managerin bei der Seton
Company, hat 2010 den Award gewonnen.
© FRANZ PFLUEGL