Immobilienwirtschaft 3/2024

„OFT SIND ARTIKEL LANGWEILIG, BILDER ERWARTBAR. WIR VERSUCHEN, ES BESSER ZU MACHEN. DAFÜR STEHT DER DIESJÄHRIGE PREIS ALS ‚BESTES FACHMAGAZIN‘.“ Liebe Leserinnen, liebe Leser, gestern bin ich mal wieder auf ein Trendbarometer gestoßen, heute auf einen blumigen Artikel. Wissende lassen sich darüber aus, ob der Boden der Transaktionsstarre schon erreicht sei. Innovation sei Pflicht, Transformation das Maß der Dinge. Gefühlt schon 100 Mal gelesen. Und sicher objektiv richtig. Aber auch richtige Worte können zu Bullshit-Bingo-Begriffen werden. Das Handeln wird vor allzuvielen Worten leider immer wieder vergessen. Der Gebäudetyp E ist schon lange angedacht. Marco Buschmann hat nun einen Gesetzesentwurf angekündigt. Nach locker zwei Jahren. Manchmal, ganz selten, ertappe ich mich dabei, mein Handeln zurückzuführen auf etwas, was ich gerade gelesen habe. Nach der Lektüre von Madame Bovary habe ich Französisch gelernt. Aufgrund eines Kommentars des ehemaligen Trump-Beraters Steve Bannon, der Europa zerschlagen wollte, engagierte ich mich politisch. Und dann erinnere ich mich noch an das „magische Baumhaus“. Mein Interesse für Immobilien hat sicher mit diesem Buch zu tun. Die „Immobilienwirtschaft“-Redaktion hat soeben den Preis des Vereins Deutsche Fachpresse als bestes Fachmagazin erhalten. Begründung der Jury unter anderem: „vorbildliches Storytelling“. Handlungsempfehlungen statt Geschwurbel. Wir schaffen es auch nicht immer perfekt. Aber wir nehmen diesen Preis einmal mehr zum Anlass, mit jedem Beitrag ernsthaft an Ihrem Mehrwert zu arbeiten. Danke, dass Sie uns lesen! Ihr Dirk Labusch Hier geht‘s zur Immobilienwirtschaft digital 3 · Immobilienwirtschaft · 03 / 2024 Editorial

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