Faserzementplatten bekleidet und hinter-
lüftet ausgeführt sowie die Außenwand
mit einer 24 Zentimeter dicken Mineral-
wolledämmung neuster Generation isoliert.
Der Übergang von Dachfläche zur Außen-
fassade wurde mit innenliegenden Dach-
rinnen ausgeführt, so dass das Gebäude
heute ohne Traufüberstände auskommt.
Die dunklen Dachsteine im Verbund mit der
dachflächengleichen monokristallinen Pho-
tovoltaikanlage erscheinen als eine homo-
gene Fläche, die nur von großformatigen
Wohndachflächenfenstern unterbrochen
wird, die den Tageslichtanteil im gesamten
Haus wesentlich erhöhen. In der Fassade
ersetzen Fensterbänder mit Drei-Scheiben-
Wärmeschutzverglasung die vorher ver-
einzelten Öffnungen der Lochfassade.
Insgesamt wurde die Fensterfläche auf 76
Quadratmeter um 160 Prozent vergrößert.
Der Grundriss wurde großzügiger organi-
siert und mit flächenbündigen raumhohen
Türen und dunklen Massivholzdielen aus-
gestattet.
Der heute nicht mehr benötigte Öltank
und die Heizungsanlage wurden entfernt,
die Räume zusammengelegt und zu einem
komfortablen Wellnessbad umgebaut. Rund
20 Quadratmeter zusätzliche Wohnfläche
entstanden so. Dies bedeutet gleichzeitig
eine Wertsteigerung des Gebäudes um
zirka 40.000 Euro. Der Rückbau der Holz-
balkendecke im Obergeschoss vergrößerte
die lichte Raumhöhe auf bis zu fünf Metern
in den Wohn-Ess-Bereichen und ermöglicht
nun über die großflächigen Dachflächen-
fenster, das Tageslicht bis in das Unterge-
schoss zu bringen.
Emissionsfreier Betrieb:
Wärme- und Energieversorgung
Das Konzept sieht eine individuelle Behei-
zung der einzelnen Räume mit einer inno-
vativen Niedertemperatur-Flächenheizung
...wir handeln
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Das heutige Plusenergie-Siedlungshaus aus den 1970er Jahren. Eingangssituation damals und
heute.
Quelle: diephotodesigner