Wohnungsbau GmbH Worms
Wohngebiet „Wormser Süden“
mit neuem, frischem Gesicht
Die Wohnungsbau GmbH Worms entwickelte in einer mehrjährigen Maßnahme das Wohngebiet „Wormser Süden“. Anfang
2011 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Die Aufwertung des Wohngebietes, verbunden mit der Bekämpfung des
negativen Images, erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern, der Stadt Worms und dem Diakonischen
Werk. Neben der baulichen Sanierung von 76 Wohneinheiten investierte das Unternehmen in die Verbesserung des Wohn-
umfeldes wie auch in Erschließungsmaßnahmen. Die Investitionen beliefen sich auf rund vier Millionen Euro.
Mit dem Ankauf
der Mehr famili -
enhäuser in der
Boos- und Horch-
heimer Straße zum
J a h r e s w e c h s e l
2004 wurde die
Basis zur bauli-
chen Sanierung
gelegt. Nach der erfolgreichen Aufnahme
in das Bund-Länder-Programm „Soziale
Stadt“ konnte noch im selben Jahr in
enger Zusammenarbeit mit den Projekt-
partnern mit der Umsetzung eines umfas-
senden Maßnahmenkataloges begonnen
werden. Aus den Mitteln der „Sozialen
Stadt“ wurden verschiedene investive
Maßnahmen an den Einfamilienhäusern
sowie dem Wohnumfeld durchgeführt, ins-
besondere jedoch die soziale Betreuung im
Quartier ermöglicht.
Im Rahmen verschiedener Bauabschnitte
wurden die drei Mehrfamilienhäuser
sukzessive leer gezogen und umfassend
umgebaut und modernisiert. Innen ent-
standen aus den ursprünglichen Kleinst-
wohnungen zeitgemäße Einheiten mit
größeren Zuschnitten zwischen 45 und 75
Quadratmetern wie auch neuen Bädern.
Ein Blockheizkraftwerk in Verbindung mit
einem Gasbrennwertgerät sorgte für eine
einheitliche, energieeffiziente Beheizung
anstelle der vorher vorhandenen Kohleöfen.
Flankiert wurde die Maßnahme durch ein
neues Wärmedämmverbundsystem an Fas-
saden, Dächern und Kellern.
Anschließend wurde im Außenbereich
modernisiert. Fassaden bekamen ein fri-
sches, buntes Gesicht, auch Zugänge und
Vorgärten wurden neu und einheitlich
gestaltet. Die 51 neu entstandenen Ein-
heiten werden derzeit zu einer Kaltmiete
von 4,52 Euro pro Quadratmeter zuzüglich
einer Betriebs- und Heizkostenvorauszah-
lung von rund 2,76 Euro pro Quadratmeter
vermietet. „Die Wohnungen konnten noch
während der Bauphase vermietet werden, da
die meisten Bewohner im Quartier bleiben
oder zurückkehren wollten“, betonte der
frühere Geschäftsführer Peter Straube bei
der Fertigstellung. Rund vier Millionen Euro
hat die Wohnungsbau Worms in das Projekt
investiert. Hinzu kamen zirka zwei Millionen
Euro an kommunalen Mitteln und Landes-
mitteln des Programms „Soziale Stadt“.
Auch in das Umfeld wurde umfangreich
investiert. Alle Grün- und Freiflächen wurden
neu gestaltet, Fußwege und Zugänge neu
angelegt. Dabei wurde auch der Nachwuchs
nicht vergessen. Neben einem Spielplatz für
Kleinkinder und einem neuen Bolzplatz ent-
stand zusätzlich der Peter-Straube-Spielplatz
zum Spielen und Toben für ältere Kinder
und Jugendliche. Der Spielplatz spiegelt
die Wünsche der Kinder des Wohngebietes
wider; sie waren von Anfang an in die Neu-
gestaltung mit einbezogen worden. Die
Wünsche der Kinder und Jugendlichen nach
einem „besseren und schöneren“ Spielplatz
hatte zur Gründung einer Arbeitsgruppe
geführt, dabei waren Eltern, Stadtteilbüro,
die Spiel- und Lernstube sowie die Woh-
nungsbau Worms. In einer Kinderkonferenz
wurden detaillierte Entwürfe entwickelt.
Auch an der Realisierung waren Kinder
Die Kleinsten haben auf sie zugeschnittene
Spielgeräte bekommen.
Quelle: Wohnungsbau Worms
Neben einem neuen Bolzplatz entstanden auch Spielplätze für kleine sowie ältere Kinder und
Jugendliche. In die Neugestaltung sind die Kinder von Anfang an mit einbezogen worden.
Quelle: Wohnungsbau Worms
Worms
Die Wohnungswirtschaft
10/2011
Unternehmen
60
Quartiersentwicklung