Im Jahr 2010
begann das Woh-
nungsunternehmen LEG NRW
GmbH, ein dreijähriges Ent-
wicklungsprojekt der DESWOS
Deutsche Entwicklungshilfe für
soziales Wohnungs- und Sied-
lungswesen mit einer Spende
für jedes Jahr der Laufzeit zu
unterstützen. Nun sind 55 der
geplanten 120 Häuser gebaut.
Die LEG fördert ein Hausbau-
programm für 120 Familien in
den südindischen Gemeinden
Marakkanam und Kottakup-
pam. Die meisten Bewohner
dieser Gegend sind Dalits, die
so genannten „Unberührbaren“
des indischen Kastensystems.
Sie verbesserten mit dem Haus-
bau ihren sozialen Status: Für
die Dalits, die in den Dörfern
ohne Lobby und politische Re-
präsentanz sind, macht sich ein
bewährter Partner der DESWOS,
die Gruppe Rural Education and
Action for Liberation (REAL),
stark. Inzwischen liegt der DES-
WOS eine Liste von 65 weiteren
Familien vor, die für das Pro-
gramm in Frage kommen.
LEG NRW, Düsseldorf
51.000 Euro Spenden für den
Bau von 120 Häusern in Indien
Gelungenes
Ensemble aus
Alt und Neu.
Quelle: HWG
Für die
„Alte Feuerwache” am
Ostertorwall in Hameln gibt
es ein neues Nutzungskonzept.
Die Hamelner Wohnungsbau-
Gesellschaft mbH (HWG) plant
auf dem Grundstück von 3.500
Quadratmetern sowohl das Ge-
bäude der „Alten Feuerwache”
zu revitalisieren als auch mit
einem „Townhouse” und einer
„Stadtvilla” dem Quartier neues
Leben einzuhauchen. In einer
Bauzeit von etwa achtzehn Mo-
naten soll eine grundlegende
Neugestaltung realisiert wer-
den. Geplant sind dabei 30
hochwertige Mietwohnungen
mit zwei bis fünf Zimmern und
Wohnflächen von 50 bis 166
Quadratmetern. Die attraktive
Lage direkt an der Altstadt mit
guten Nahversorgungsmög-
lichkeiten und Verkehrsanbin-
dungen bietet sowohl Familien
mit Kindern als auch Alleinste-
henden oder älteren Menschen
eine hohe Wohn- und Lebens-
qualität.
Die Kosten für das Bauprojekt
liegen im mittleren einstelligen
Millionenbereich. Weitere Infor-
mationen zu dem Projekt finden
Sie unter www.alte-feuerwache-
hameln.de.
Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft mbH
„Alte Feuerwache” erwacht
aus ihrem Dornröschenschlaf
„Unterirdische
Abfallbehäl-
ter sind das Sammelsystem der
Zukunft – nicht nur für den
öffentlichen Raum, sondern
vermehrt auch für die Woh-
nungswirtschaft“, so die Ein-
schätzung der Stadtreinigung
Hamburg (SRH). Der kommu-
nale Entsorger baute beispiels-
weise im Hamburger Stadtteil
Billstedt eine unterirdische
Sammelanlage des Herstellers
Paul Wolff für eine Wohnanla-
ge mit etwa 140 Wohneinhei-
ten ein. Anstelle eines großen
herkömmlichen Sammelplatzes
verbleiben nur noch zwölf Qua-
dratmeter Fläche. Für die Woh-
nungswirtschaft ergeben sich
nicht nur Einsparpotenziale
beim Platzbedar f, sondern
auch durch einen geringeren
Reinigungs- und Instandset-
zungsaufwand. Das Abfallsam-
melsystem finanzierte die SRH,
der Eigentümer übernahm
die Kosten für die Errichtung
der Tiefbauarbeiten und die
wasserundurchlässigen Beton-
schächte für die Aufnahme der
Sammelbehälter. Die Gesamt
investitionskosten lagen bei
etwa 16.000 Euro netto. Allein
die Ausgaben für die Herstel-
lung eines herkömmlichen
Standplatzes würden die vor-
genannten Kosten bei Weitem
übersteigen.
Stadtreinigung Hamburg
Unterirdische Abfallsammel
systeme sparen Platz
Unterirdische Abfallbehälter: Abfälle können durch die niedrigen
Einwurfschächte bequem eingeworfen werden.
Quelle: Paul Wolff
Die Organe
der wbg 2000
Stiftung, eine gemeinnützige
Stiftung der WBG Nürnberg
Gruppe, haben für den „Inter-
kulturellen Garten Nürnberg-
Langwasser e. V.“ eine Zuwen-
dung in Höhe von 15.000 Euro
bewilligt. Durch den wird eine
Gartenanlage für rund 25 Nut-
zer errichtet. Pro Nutzer wird
eine Beetfläche von 20 bis 30
Quadratmeter zur Verfügung
stehen. Im interkulturellen
Garten sollen auf der Basis
von gemeinschaftlichem ökolo-
gischen Gartenbau und hand-
werklichen Tätigkeiten, inter-
kulturellen Aktivitäten sowie
selbstkonzipierter Bildungsar-
beit neue Handlungsmöglich-
keiten und Erfahrungsräume
für Migranten entstehen. Hier
begegnen sich Menschen mit
unterschiedlichen ethnisch-
kulturellen Hintergründen aus
verschiedenen sozialen Mili-
eus, Lebensformen und Alters-
gruppen. Mehr Informationen
zur Stiftung unter www.wbg-
2000stiftung.de.
WBG Nürnberg
15.000 Euro
für interkulturellen Garten
Die Wohnungswirtschaft
10/2011
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